Constantin kennt keinen Lärm, er ist gehörlos. Noch nie hat er die Stimme seiner Eltern oder den Klang von Musik gehört. Er geht auf eine Sonderschule für Gehörlose, die Sommerferien will er aber wie andere Kinder auch verbringen, in einer Fußballschule und in einem Hochseilgarten.

Sein Vater ist nicht begeistert. Ihm wäre es lieber, wenn Konstantin bei den Ferienspielen zum Schachspielen ginge oder einen Bauernhof besuchen würde. Aber Constantin ist stur: Er will seinem Vater unbedingt beweisen, dass er mit den anderen Kindern mitspielen kann.

Beim ersten Training merkt Constantin, dass das Fußballspielen mit den anderen Kindern nicht so gut klappt, wie er gehofft hat. Er kann sie kaum verstehen, denn seine Sprache ist die der Gehörlosen, die Gebärdensprache ist die Sprache der Hände. Constantin ist ziemlich frustriert, am liebsten würde er alles hinwerfen. Beim Klettern im Hochseilgarten will er es noch einmal wissen. Er will unbedingt beweisen, dass er dazugehört.