In "Frauen in der Kunst" erzählt Regisseurin Marieke Schroeder am Beispiel von Künstlerinnen des vergangenen und des aktuellen Jahrhunderts, welche Hürden Frauen in der Kunst zu nehmen hatten und immer noch nehmen müssen, um vom Markt anerkannt zu werden.

Als "Malweiber" wurden Künstlerinnen Ende des 19. Jahrhunderts beschimpft, die Akademien waren ihnen verschlossen. Gabriele Münter (1877-1962) gehörte zu den ersten Frauen, die nach langem Ringen sagen konnten: Beruf Künstlerin. "Ich war in vieler Augen doch nur eine unnötige Beigabe zu Kandinsky. Dass eine Frau ein ursprüngliches, echtes Talent haben, ein schöpferischer Mensch sein kann, das wird gern vergessen." (Tagebuch Gabriele Münter 1926). 2017 wurde "Gabriele Münter: Malen ohne Umschweife" im Münchner Lenbachhaus eröffnet. Es ist die erste Ausstellung, in der ihr Werk für sich steht. Lange wurde ihre Kunst der Kunst von Kandinsky untergeordnet. Sie zeigt das Leben einer Frau, die sich der Kunst verschrieben hat. In "Frauen in der Kunst" erzählt Regisseurin Marieke Schroeder am Beispiel von Künstlerinnen des vergangenen und des aktuellen Jahrhunderts, welche Hürden Frauen in der Kunst zu nehmen hatten und immer noch nehmen müssen, um vom Markt anerkannt zu werden.