Der deutsche Verfassungsschutz steht immer wieder in der Kritik. Der Nachrichtendienst, der sich selbst als "Frühwarnsystem" gegenüber den Gefahren sieht, denen unsere Demokratie ausgesetzt ist, habe allzu oft geschlafen, sagen die Kritiker. Der Film analysiert, ob und wie dieses "Frühwarnsystem" funktioniert und stellt die kritische Frage: Wie abwehrbereit sind unsere Nachrichtendienste gegenüber der wachsenden Bedrohung durch extremistische Gewalt und Gefahren, die von Islamisten ausgehen? Die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern sahen sich dem Vorwurf ausgesetzt, auf dem "rechten Auge blind" zu sein. Doch der neue Präsident des Geheimdienstes, Thomas Haldenwang, hat die wachsende Gefährdung durch rechtsextreme Gewalt und deren Unterstützer erkannt und seinem Amt einen Kurswechsel verordnet. Der Film analysiert, ob und wie dieses "Frühwarnsystem" funktioniert und geht der Frage nach: Wie abwehrbereit sind die Schützer unserer Verfassung gegenüber der wachsenden Bedrohung durch rechtsextreme Gewalt und die nach wie vor bestehende Gefährdung durch Islamisten? Und ist dieser kompliziert strukturierte Geheimdienst den aktuellen und künftigen Bedrohungen gewachsen? Die Autoren hatten exklusiven Zugang zu Geheimdienststellen im Bund und mehreren Bundesländern. Aktuelle Fallbeispiele dokumentieren die Arbeit der Agenten. Der Journalist Heribert Prantl äußert sich zu grundlegenden Fragen, etwa welche Mittel der Rechtsstaat hat und haben soll, um die Sicherheit vor Extremisten und Terror welcher Herkunft auch immer zu gewährleisten - ohne dabei die vom Grundgesetz garantierten Freiheitsrechte einzuschränken.