Frankreich ist eines der Länder schlechthin, wenn es um Gärten geht. Die Reise führt einmal durch die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur. Vom Norden bis in den Süden. Denn hier verstecken sich viele Gartenschätze. Und das eingebettet in die wunderbare Landschaft der Provence. Allerdings sind es hier keine Barockgärten, die jährlich eine Vielzahl an Besuchern anlocken. Da ist z.B. der Kräutergarten von La Garde-Adhemar, der sich von oben wie eine Sonne präsentiert. Geschaffen hat den ganzjährig für jeden geöffneten Garten eine Anwohnerin des romantischen Städtchens, das zu einem der schönsten Frankreichs zählt. Die Gärten der alten Klosterruinen der Abbaye Saint André, gelegen gegenüber dem Papstpalast in Avignon, verknüpfen liebevoll Garten mit Historie. Der Garten vom Château Val Joanis ist der gelungene Versuch, barocke Gestaltungsprinzipien modern zu interpretieren. In Château Gourdon wird’s dann noch formaler. Eigentlich handelt es sich hier um einen Barockgarten, doch der präsentiert sich nicht so wie es für diese Epoche üblich war. Die alte Wehranlage erstreckt sich über drei Terrassen und kleidet sich vorwiegend in Grün. Auch weitläufige und naturnahe Gärten wie die der Domaine du Rayol, die zum Genießen und zu mehr gärtnerischer Gelassenheit einladen, sind Teil der Gartenreise durch Frankreich. Ein weiterer Abstecher führt in einen spektakulären Privatgarten, den eine provenzalische Landschaftsarchitektin angelegt hat, den Garten der Abbaye Sainte Marie de Pierredon. In St. Rémy kann man auf den Spuren van Goghs wandeln, die Architektur genießen und die Nervenheilanstalt besuchen, in der der Künstler seine letzten Jahre verbrachte und etliche Werke geschaffen hat