Seit mehr als 5000 Jahren legen Menschen Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein ihrer Schönheit wegen. So entstanden Ziergärten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit Blüten verschwenderisch übersät, aber nur die wenigsten reifen zu erntereifen Früchten. Neben den Menschen erwarten im Herbst auch Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte. Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögeln, Siebenschläfer und seltenen Reptilien etwa.