Die Jahreszeiten sind das Uhrwerk der Erde. In jeweils fünf Folgen entdeckt die Dokureihe die Besonderheiten jeder Jahreszeit.

Im September ist der Herbst bereits deutlich zu spüren. Der Altweibersommer hält zwar tagsüber oft noch sommerliche Temperaturen bereit, nachts und morgens kann es allerdings schon bitterkalt sein. Langsam werden die Nächte wieder länger als die Tage. Das Jahr steuert jetzt allmählich seinem Ende entgegen, und Mensch und Natur beginnen schon mit den Vorbereitungen auf den Winter.

Rémi Cabanac kann das Äquinoktium im Herbst, die Tag- und Nachtgleiche, bei den klaren Nächten auf dem Observatorium auf dem Pic du Midi in den französischen Pyrenäen bestens beobachten.

Vielerorts bereiten sich die Menschen jetzt akribisch auf den Winter vor. Die Selbstversorger Silvio und Catrin Roßberg bringen auf ihrem Hof in Thüringen ihre selbst angebaute Ernte ein. Auch die Apfelernte auf der Schwäbischen Alb steht kurz bevor, und Obstbauer Jörg Geiger kontrolliert den Reifegrad seiner Früchte.

Fischer Jan Bruhns bereitet sich in Ostfriesland auf die Aalsaison vor und befestigt als einer der letzten Aalfischer in der Gegend seine Netze in der Ems. Während der Biologe Andreas Marten im Harz eine Spinnenzählung durchführt, ist in Thüringen die Zeit der Zapfenernte. Maik Oertel und Toni Reinhardt sammeln die Zapfen von Nadelbäumen. Die Samen in den Zapfen werden dann für die Fortpflanzung der Bäume genutzt.