"Im Land der weißen Wölfe" erzählt von einer Expedition in eine kaum erforschte Region der Welt, aber auch von einer Region, die in den kommenden Jahrzehnten ihr Gesicht verändern wird. Fuchs dokumentiert vielleicht das letzte Mal die Unberührtheit der nordpolaren Eiswüste, die vor ihm nur wenige Menschen betreten haben.

Dreißig bis vierzig Grad minus, Biwakzelte als einzige Übernachtungsmöglichkeit, unter dem zweieinhalb Meter dicken Eis 800 Meter Polarmeer, vor ihnen 1.000 Kilometer auf Skiern und mit dem Hundeschlitten: Das sind die Voraussetzungen, unter denen Arved Fuchs und sein Team aufbrechen, um Ellesmere Island, die nördlichste Insel der kanadischen Arktis, zu bezwingen. Arved Fuchs, deutscher Abenteurer und Polarexperte, hat sich sechs Wochen Zeit genommen, um diese Herausforderung zu bewältigen. Ausgangspunkt ist die Wetterstation Eureka auf Ellesmere Island, die nördlichste Wetterstation der Welt. Von dort will er zunächst auf dem ewigen Eis, später quer durch die Insel über Hochgebirge und Gletscher zurück nach Eureka die Insel umrunden. Fuchs und sein Team haben mit Angriffen von Wölfen ebenso wie mit plötzlich einsetzender Wärme zu kämpfen, Tiefschnee, Eisschollen, Krankheiten und Erfrierungen. Gleichzeitig entschädigen die traumhaften Polarlandschaften für die Mühen.

Ein Film von Klaus Balzer
Sendung: hr-fernsehen, "Im Land der weißen Wölfen", 28.01.2021, 10:35 Uhr