Erst Tage nach dem Ende ihrer Entführung überwindet sich eine Gynäkologin, zur Polizei zu gehen und ihren Peiniger anzuzeigen, den sie kennt und lokalisieren kann. Die Polizei steht dennoch vor einem Rätsel, scheint es sich doch um mehr zu handeln, als um ein herkömmliches Kidnapping. Der aufwühlende Film thematisiert das Phänomen "Stockholmer Syndrom", das ein inniges Opfer/Täter-Verhältnis während der Tat beschreibt. Ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit bezieht er aus dem Spiel der überragenden Hauptdarstellerin.