Die ewige Stadt Rom am Tiber und die Welt-Kunstmetropole Florenz am Arno bieten eine kaum zu bewältigende Flut von Sehenswürdigkeiten. Aber sie sind auch typische Großstädte: laut, oft versmogt und hektisch. Ruhe und Erholung findet man in den Gärten in und um die Städte.

Der Film gibt einen Einblick in die bekannteren und die weniger bekannten Gärten, die von Fürsten, Kardinälen und Päpsten in der Zeit der Renaissance und des Barock angelegt wurden – etwa die Villa d'Este in Tivoli bei Rom, Weltkulturerbe und sicherlich das bekannteste und schönste Beispiel italienischer Gartenkunst, oder die Vatikanischen Gärten, eine Oase der Ruhe und Meditation mitten im hektischen Treiben der Stadt. Rund um die toskanischen Städte Florenz und Lucca reihen sich prächtige Landsitze aneinander. In der Landschaft der Toskana bilden sie noch einmal edle Farbtupfer. Die Gärten faszinieren sowohl durch ihre von berühmten Florentiner Künstlern geschaffenen Brunnen und Statuen als auch durch die Geschichten, die sie erzählen: vom Aufstieg und Niedergang der Arnostadt, von Intrigen und Ränkespielen bei den Machthabern und den mythischen Anspielungen auf die griechische Antike, die sich in den Gärten mit der zeitgenössischen Geschichte der Toskana in der frühen Neuzeit verbinden.

Ein Film von Christian Otterbach