Jack ist zehn Jahre alt und noch nicht lange im Heim. Es ist Sommer. Die Vorfreude auf die Ferien ist groß. Doch am letzten Schultag wird er nicht abgeholt. Seine Mutter Sana ruft an und vertröstet ihn.

Jack bleibt mit Danilo und den Erziehern allein zurück. Es kommt zum Streit, bei dem Jack seinen Mitbewohner verletzt. Verängstigt läuft er nach Hause, um Schutz bei seiner Mutter zu suchen. Doch niemand macht ihm die Tür auf. Sana ist nicht da. Nachdem Jack seinen sechsjährigen Bruder Manuel von einer Freundin abgeholt hat, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer Mutter.

Über mehrere Tage ziehen sie durch die Stadt und folgen ihrer Spur. Dabei scheint es niemandem aufzufallen, dass sie ganz allein sind. Eines Nachts brennt wieder Licht in ihrer Wohnung. Jack und Manuel rennen nach Hause, wo ihre Mutter sie in die Arme schließt. Gemeinsam essen sie zu Abend. Jack versucht, sich mitzuteilen, doch Sana hört nicht zu.

"Jack" ist ein Film über die Reise eines Jungen, der früh gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen. Am Ende überrascht er mit einer Entscheidung, die mit ihrem Mut dem Zuschauer den Spiegel vorhält.

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Darsteller:
Jack: Ivo Pietzcker
Manuel: Georg Arms
Sanna: Luise Heyer
Becki: Nele Mueller-Stöfen
Jonas: Vincent Redetzki
Philipp: Jacob Matschenz
und andere
Drehbuch: Edward Berger, Nele Mueller-Stöfen
Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas
Kamera: Jens Harant
Regie: Edward Berger

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