Die Filmreise führt in den Norden Kolumbiens, wo die trockene Wüste über goldene, unendliche Sandstrände direkt bis an die karibische See reicht. Aber auch eisbedeckte Berge sind nicht weit. Vom türkisfarbenen Wasser der Karibik sind die 5.000 Meter hohen Gletscher der Sierra Nevada de Santa Marta zu sehen.

Von den Tropen ins ewige Eis durchwandert das ARD-Team alle Klimazonen der Erde. ARD-Korrespondent Peter Sonnenberg zeigt das Leben der indigenen Wayuu, die heute noch sehr ursprünglich und beinahe unabhängig von der restlichen Gesellschaft nah an der Grenze zu Venezuela leben. Mit ihnen wird er auf dem Pferderücken durch die atemberaubenden Landschaften reiten. Doch die Natur ist durch den geplanten Kohle-Abbau bedroht. Die Indigenen machen sich bereit, für ihr Land zu kämpfen.

Die Reise geht weiter hoch ins Gebirge, auch hier leben noch Indigene, die Kogi. Sie wollen ihre traditionelle Art zu leben, die ursprünglichen Produktionsprozesse und die bedrohte Umwelt der Region schützen. In Dibulla, einem kleinen Fischerort, wo sich Berge und Wüste treffen, endet die Reise. Das Filmteam taucht ein in die Klänge und Rhythmen, die von einer Tausende Jahre alten Tradition und der Schönheit einer überreichen Natur erzählen.

Ein Film von Peter Sonnenberg