Früher war Regensburg noch nicht der Ostzipfel Bayerns, sondern die Mitte. Kloster neben Kloster zog Künstler und Wissenschaftler an, Kaufleute verteilten Luxusgüter in Europa. Aber irgendwann lief der Handel an der Donau und Regensburg vorbei. Eine wechselvolle Geschichte, die bis heute in mittelalterlichen Gewölben begehbar ist, barocke Fassaden ziert und sich im alten Reichstagsgebäude präsentiert.

Früher war Regensburg noch nicht der Ostzipfel Bayerns, sondern die Mitte. Kloster neben Kloster zog Künstler und Wissenschaftler an, Kaufleute verteilten Luxusgüter in Europa und bauten ihre Geschlechtertürme in den Himmel. Und die steinerne Brücke schwang sich über die Donau - als einziger befestigter Übergang zwischen Ulm und Wien. Kaiser zogen durch die Stadttore, um Reichstage abzuhalten. Aber irgendwann lief der Handel an der Donau und Regensburg vorbei. So, wie Regensburg mit dem Handel erst groß, dann arm geworden war, so stieg und fiel sie auch mit den Machtverhältnissen im tausendjährigen Reich. Eine wechselvolle Geschichte, die bis heute in mittelalterlichen Gewölben begehbar ist, barocke Fassaden ziert und sich im alten Reichstagsgebäude präsentiert.