Wismut, das stand jahrzehntelang für Uranbergbau. Im sächsischen Erzgebirge und in Thüringen rund um Ronneburg wurden seit 1946 gut 250.000 Tonnen Uranerz gefördert - Raubbau an Mensch und Natur. Zurück blieben strahlende Halden und riesige Bergwerke.

Bei etwa 10.000 Wismutkumpeln werden schwere Lungenschäden als Berufskrankheit anerkannt. Anfang der 1990er-Jahre endet die Ära des Uranbergbaus in Mitteldeutschland. Seitdem steht die Wismut GmbH vor gewaltigen Herausforderungen. Es geht um die Sanierung der geschundenen Landschaft. Die Bergwerke werden stillgelegt und geflutet. Abraumhalden verschwinden von der Bildfläche oder werden in Erde verpackt und begrünt. Es ist ein Mammutprojekt, das den Steuerzahler bislang sechs Milliarden Euro gekostet hat.

Ein Film von Stephan Heise