Birgitta Ashoffs gibt der Schriftsteller Paul Auster ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Susan Sontags Aktualität. Berühmte Künstlerfreunde wie Lucinda Childs, Mitsuko Uchida, Robert Wilson, Meredith Monk und Isabelle Huppert erinnern sich an sehr persönliche Begegnungen mit ihr in New York und in Paris.

Darryl Pinckney und Michael Krüger geben Zeugnis von Sontags guten Antennen für Zeitströmungen, von ihrer Rolle als geistige Schrittmacherin ihrer Epoche. Zentraler Drehort ist Susan Sontags New York. In bisher unveröffentlichten Filmaufnahmen, die 2003 – kurz vor Ausbruch ihrer letzten, todbringenden Krankheit – entstanden, gibt Susan Sontag einen privaten Einblick in ihre New Yorker Lebens- und Arbeitswelt. Sie führt in ihr Penthouse in Chelsea am Hudson River, in ihre schrägen chinesischen und russischen Lieblingslokale und zu ihrem japanischen Modeschöpfer. Leidenschaftlich kommentiert sie in der New Yorker Gagosian Gallery die Wechselwirkung von Kunst und Politik, im Columbia Hospital debattiert sie über "Literatur und Krankheit".


Ein Film von Birgitta Ashoff