Früher war er Hippie und nahm Drogen, inzwischen ist er engagierter Umweltschützer und einer der herausragenden US-amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. T.C. Boyle sticht heraus und eckt an.

Mit viel Sarkasmus, Humor und emotionaler Sozialkritik erforscht der Schriftsteller die Ängste und Abgründe seiner geliebten Heimat USA. Genau deshalb lieben ihn seine Fans auf der ganzen Welt. Der bodenständige Autor, der sich nie zu fein ist für den direkten Kontakt mit seinen Fans, lässt in diesem Film an seinem Alltag teilhaben, als Schriftsteller, Tierfreund und Privatmann.

Literarische Zitate werden mit aufwendig bearbeiteten Graphic-Novel-Elementen inszeniert und geben Einblick in die vielschichtigen literarischen Welten des "Rockstars der amerikanischen Literatur". Angefangen von früheren Werken wie "World‘s End", für den Boyle den PEN/Faulkner Award erhielt, hin zu seinem literarischen Klassiker "América" von 1995, der heute aktueller denn je ist. Im Film spricht T. C. Boyle über sich und über sein Amerika. Kontrovers, zynisch, mitfühlend, humorvoll, aber immer authentisch und unterhaltsam. Typisch T.C. Boyle.


Ein Film von Adrian Stangl und Isabell Hinteregger