Eine Tour mit dem Helikopter quer durchs südliche Afrika. Fast 8.000 Kilometer sind es, es geht durch acht Länder: Südafrika, Botswana, Sambia, Tansania, Burundi, Ruanda, Uganda und Kenia. Am Steuerknüppel des Hubschraubers sitzt Captain Thilo Kaiser, ein deutscher Pilot. Der 50-Jährige kennt die Gegenden vom Kap bis zum Äquator wie kein anderer, die Traum- und die Schattenseiten des afrikanischen Kontinents. "Doch das Abenteuer, das wahre Afrika, beginnt dort, wo es keine Zäune und keine Wege mehr gibt", mein Captain Kaiser. Gemeint sind Abenteuercamps in der Kalahari und im Okavangodelta. Die steuert Thilo Kaiser immer wieder gern an - Natur und Wildlife pur. Ein Abend dort endet mit Lagerfeuerromantik im offenen Busch. Dann die Weiten des Kafue-Nationalparks: Dort macht er sich mit dem Forscherehepaar McBride auf "Phantom"-Suche - so der Name ihres Lieblingslöwen. Vor der Landung in Tansania werden der ehemals deutsche Caprivi-Zipfel in Nordostnamibia und die Provinz Katanga im Kongo gestreift: Landstriche voller Schönheit - und voller Konflikte. Über Bujumbura, Hauptstadt von Burundi, fliegt Captain Kaiser nach Gitega, katholisches Erzbistum und Partnerstadt des deutschen Bistums Eichstätt. Ganz in der Nähe entspringt die südlichste Quelle des Nils. Nach der Reise über das prachtvolle Hochland von Burundi stoppt Thilo Kaiser an einem Hang der Virungavulkane in Ruanda. Die legendäre Forscherin Dian Fossey arbeitete hier. Die weiteren Stationen sind: der imposante Victoria-Nil in Uganda, der sagenumwobene Kenia Mount mit seiner "Hollywood"-Lodge und Nairobi mit der kolonialen Blixen-Farm. Der Endpunkt der Reise ist die Insel Lamu vor der kenianischen Küste, wo afrikanische und arabische Kulturen und Traditionen miteinander verschmolzen sind.