Die Rapperin Schwesta Ewa wird im Sommer 2017 zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt – unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und weil sie Minderjährige zum Sex anstiftete. Wie kam es zu dem Urteil? Handelte das Gericht vorurteilsfrei?

Die Rapperin Schwesta Ewa wird im Sommer 2017 vom Frankfurter Landgericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Richter haben sie zwar vom Vorwurf der Zuhälterei und des Menschenhandels freigesprochen, befanden sie aber für schuldig der gefährlichen Körperverletzung, der Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger und der Steuerhinterziehung.

Heike Borufka und Basti Red fragen: Wie kam es zu dem Urteil? Handelte das Gericht vorurteilsfrei? Und was steckt hinter der Fassade?

Weitere Informationen

Verurteilt - der Podcast

Wie funktioniert unser Rechtssystem? Warum ist es notwendig, dass im Gerichtssaal dem gefühlten Recht eindeutige Paragrafen gegenüberstehen? Die Gerichtsreporterin des Hessischen Rundfunks (hr), Heike Borufka, und der Frankfurter Podcaster Basti Red sprechen in dem neuen Podcast „Verurteilt!“ über echte Kriminalfälle, echte Urteile, das echte Leben und die deutsche Justiz. In zehn Folgen nehmen die beiden jeweils einen Gerichtsfall unter die Lupe und sprechen über das Urteil - mit Information, Empathie und Einordnung. Dabei versuchen sie, wichtige Fragen zu beantworten: Wie kommen Anklagen zustande? Wie Strafbefehle und Urteile? Wie machen sich Richter und Staatsanwälte unabhängig von der öffentlichen Meinung? Im Gespräch zeigt sich, wie unser Rechtssystem funktioniert.

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr-fernsehen, "Verurteilt!", 26.10.2019, 00:10 Uhr