Die Rhön wird oft als das Land der offenen Fernen bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen.

Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.