Als Alexandra Anton sieht, dass ihr Auto in Hainburg aufgebrochen wurde, nimmt sie selbst die Verfolgung auf. Die weiteren Themen: Mordanklage nach mehr als 30 Jahren | Überfall auf Getränkemarkt | Neue Hilfe für Stalking-Opfer | Mieser Diebstahl bei Parkinson-Patient | Hotelier wird zum Super-Zeugen | Abgezockt bei Rohrreinigung | Schuhspuren-Forensiker überführen brutalen Räuber | Erdbeerstand überfallen

Verbrecherjagd mit dem Pferd

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Vergangenen Donnerstag stellt Alexandra Anton ihr Auto in Hainburg auf dem Reitstall-Parkplatz ab, macht dann ihr Pferd Shakira zum Ausreiten bereit. Als sie losreiten möchte, sieht sie, dass die Scheibe ihres Autos eingeschlagen ist - die Geldbörse ist weg. In einiger Entfernung entdeckt sie eine dunkel gekleidete Person, die in Richtung Ortskern rennt – es ist der Dieb. Alexandra Anton springt auf ihr Pferd „Shakira" und verfolgte den Mann. Sie kann ihn mehrfach festhalten, er reißt sich aber immer wieder los – flüchtet unerkannt.

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Hinweise

Hinweise an die Polizei in Seligenstadt: (06182) 89300

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Mordanklage nach mehr als 30 Jahren

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Im Jahr 1988 stirbt der 4-jährige Jan H. unter der Obhut seiner heute 70-jährigen Pflegemutter Sonja D. (Name geändert) Was folgt, ist ein dieser Form einmaliger Ermittlungs-Marathon. Immer wieder im Fokus: Sonja D. und ihr Mann, Pastor Walter D. (†71), die schon mehrere Pflegekinder bei sich aufgenommen hatten. Im Juli 2017 exhumieren die Ermittler sogar den Leichnam des kleinen Jan H. Zudem gibt es einige Zeugen, die Sonja D. belasten. Seit 2017 bereitet die Staatsanwaltschaft Hanau die Anklage vor – und jetzt steht es fest: Sonja D. muss bald wegen der über 30 Jahre alten Tat vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft glaubt: Sie soll den 4-Jährigen in einen Leinensack eingeschnürt haben, damit er schläft – und ihn so getötet haben.

Überfall auf Getränkemarkt

Mann bedroht jemanden mit einer Waffe.
Der Täter hatte eine Waffe dabei. Bild © hr

Mit Sturmhaube und Pistole bewaffnet hat ein Maskenmann am vorvergangenen Samstagabend einen Getränkemarkt in Gelnhausen-Haitz überfallen. Seine Opfer: Zwei Angestellte, die gerade das Geschäft verlassen wollen. Seine Beute: Mehrere Tausend Euro – der Täter ist flüchtig.

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Hinweise

Hinweise an die Kriminalpolizei in Hanau: (06181) 100123

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Neue Hilfe für Stalking-Opfer

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Smartphones machen es möglich – Stalker haben immer mehr Kanäle zur Verfügung, auf denen sie ihre Opfer belästigen können. Anrufe, Mails, Chatnachrichten, in manchen Fällen wurden sogar Überwachungskameras in Wohnungen gefunden – zudem ermöglicht Spy-Software den Stalkern direkten Zugriff auf Smartphones. Die Opfer löschen oft die Nachrichten ihrer Peiniger aus Scham – dabei ist die Polizei genau auf solches Beweismaterial angewiesen. Der Opferschutzverband „Weißer Ring“ hat jetzt die App "No Stalk" herausgebracht, mittels derer Stalking-Opfer solche Belästigungen digital dokumentieren können. Wir sprechen mit dem Weißen Ring, dem Hessischen Landeskriminalamt und einem Stalking-Opfer.

Mieser Diebstahl bei Parkinson-Patient

aufgebrochene Tür
Unbekannte haben die Tür der Gartenhütte aufgebrochen. Bild © hr

In Mörfelden-Walldorf brechen Unbekannte mehrere Gartenhütten auf und klauen alles, was ihnen wertvoll erscheint. Für Helmut Fürst, der wegen seiner Parkinsonerkrankung auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen ist, eine kleine Katastrophe – die Diebe klauen das Ladegerät des für ihn so wichtigen Elektorscooters.

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Hinweise

Hinweise an die Polizeistation in Mörfelden-Walldorf: (06105) 40060

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Hotelier wird zum Super-Zeugen

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Ulrich Zabel, Hotelier aus Korbach, ist ein echter Held des Alltags. Seinetwegen konnte die Polizei zwei Einbrecher stellen, die er auf frischer Tat ertappt hatte. Am 25. Februar 2018, gegen 6 Uhr früh beobachtet Zabel, wie die Täter seinem Nachbarn, einem Goldschmied, Schmuck im Wert von 20.000 Euro stehlen. Der 71-Jährige schaltet schnell und ruft die Polizei – die Täter können wenig später festgenommen werden. Für seine Zivilcourage hat Ulrich Zabel die Polizeimedaille erhalten, uns erzählt er als Studiogast die ganze Geschichte.

Abgezockt bei Rohrreinigung

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Jörg Meissmer und Tanja Ehret haben in Eiterfeld-Wölf eine kleine Fabrik für Tierfuttermittel. Sie stellen dort spezielles nachhaltiges Hundefutter her – für die beiden ein zeitintensives Herzensprojekt. Als dort ein Rohr verstopft, sind plötzlich teure Maschinen und Futter-Produktion in Gefahr. Panisch suchen sie nach einem Rohrreinigungsunternehmen, das den Schaden schnell behebt. Dank Internet werden sie schnell fündig - und erleben eine böse Überraschung: Eine völlig überteuerte Rechnung von 3.152 Euro.

Schuhspuren-Forensiker überführen brutalen Räuber

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Eleonore Weil aus dem Rhein-Neckar-Gebiet kocht gerade ihr Abendessen – als plötzlich ein Einbrecher vor ihr steht. Eingedrungen durch die Terrassentür. Brutal schlägt er die Seniorin zusammen, tritt ihr ins Gesicht –  sie wird schwer verletzt. Der Täter flieht mit wenigen hundert Euro Beute. Der Fall landet bei Thomas Moser, einem Schuhspuren-Experten – aufgefundene Hautpartikel, Stofffäden und Blutspritzer haben nichts Verwertbares hergegeben. Anhand des Abdrucks findet er Schuhgröße, Hersteller und Modell und schließlich sogar die Identität des Besitzers, und somit des Täters heraus.

Erdbeerstand überfallen

frische Erdbeeren
Erdbeerstände werden immer wieder überfallen. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

Sie sind im Moment überall in Hessen zu finden - und meist werden sie nur von einem hilflosen Verkäufer bewacht: Erdbeerstände geraten jetzt in den Fokus skrupelloser Verbrecher. Ein Verkaufsstand für Erdbeeren wurde am Dienstag am Bahnhof in Walldorf gegen 16:45 Uhr von einem Unbekannten überfallen. Der Täter bedrohte den 17-jährigen Verkäufer offenbar mit einer schwarzen Schusswaffe und ließ sich mehrere hundert Euro in einen Rucksack packen. Danach flüchtete er mit dem Fahrrad. Die Polizei jagt jetzt die Täter.

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Hinweise an die Polizeistation in Mörfelden-Walldorf: (06105) 4006 0

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Moderation: Robert Hübner

Sendung: hr-fernsehen, "maintower kriminalreport", 26.05.2019, 19.00 Uhr